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Christian Bärmann

ist freier Journalist, Autor und klassisches Kassetten-Kind. Bis 2011 war er Chefredakteur des Magazins „hörBücher“, seit der Zusammenlegung mit dem Magazin „BÜCHER“ verantwortet er dort das Ressort Hörbücher. Der 46-Jährige ist Co-Autor mehrerer Hörbuch-Features sowie des Buches „Die drei ??? – 30 Jahre Hörspielkult“ (2009). An der Universität Kiel hatte er 2009 einen Lehrauftrag für das Praxis-Seminar „Hörspiel – Von der Idee bis zum fertigen Drehbuch“ inne. Wertvolle Unterstützung bekommt Christian Bärmann bei der Rezension von Hörbüchern von seinen beiden Söhnen, die für eine schonungslose Zielgruppen-Analyse herhalten müssen. Nachdem er mit seiner Familie einige Zeit im US-Bundesstaat Maine gelebt hat, hat er sein Lager nun wieder in Hannover aufgeschlagen.

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Volker Bernius

ist Bildungsredakteur bei hr2-kultur, in seinem ersten Leben war er Lehrer für Musik und Religion an einer Gesamtschule. Für hr2-kultur hat er viele Sendungen mit erfunden, u.a. Anfang der neunziger Jahre das Jugendkulturmagazin „Radio unfrisiert“, jüngst das hr2-Kinderfunkkolleg, beides mehrfach ausgezeichnet. Die Stiftung Zuhören des Hessischen Rundfunks hat er mit gegründet und kümmert sich dort um Zuhöraktivitäten wie die Hörclubs oder das Projekt „Earsinnig Hören!“. Er mag alles, was ihn aufhorchen lässt: die spitzen Schreie der Mauersegler zwischen Mai und August hierzulande, den Rhythmus der Frankfurter Rolltreppen oder die konkurrierenden Gesänge auf dem Fußballplatz. Bernius bildet junge Radiojournalisten und ist Herausgeber einer Zeitschrift für Musiktherapie. Er lebt am Rande des Taunus bei Frankfurt am Main.

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Georg Cadeggianini

1977 geboren, ist Buchautor, Redakteur bei „Brigitte“ und Kolumnist bei „WDR5“ sowie „Brigitte MOM“. Er hat Philosophie studiert und sich an der Deutschen Journalistenschule zum Redakteur weitergebildet. Mit seiner Familie war der Vater von sieben Kindern oft längere Zeit im Ausland: in Florenz, Edinburgh und Tel Aviv. Wenn Familie Cadeggianini unterwegs ist, kommt es regelmäßig zu ausufernden Diskussionen, welche Hörbücher gehört werden sollen: Wie bekommt man die Interessen von neun Menschen zwischen ein und 38 Jahren unter einen Hut? Eine Auswahl seiner Kolumnen ist unter dem Titel „Vorher ist man immer klüger“ (2014) erschienen. In „Aus Liebe zum Wahnsinn“ (2012) erzählt er vom Alltag zwischen Umzugskartons und Leichtsinn, Wut und Wäschebergen und liefert ein Plädoyer für mehr Leichtsinn im Leben.

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Ines Dettmann

Jahrgang 1979, leitet das Junge Literaturhaus in Köln. Sie ist Mitglied in der Kritikerjury „Die besten 7 Bücher für junge Leser“ des Deutschlandfunks. Nebenbei arbeitet und moderiert sie für WDR und Deutschlandfunk. In Bamberg hat sie Germanistik, Journalistik und Kunstgeschichte studiert und arbeitete während ihres Studiums u.a. bei der „Micky Maus“ und dem „Ki.Ka“. An der Fachhochschule Köln hält sie Lehraufträge für angehende Bibliothekare und Online-Journalisten. Ines Dettmann hat drei Kinder. Das große Kind liebt Bücher und entdeckt gerade die Welt des gehörten Buchs – fast immer ein großer Spaß für alle Beteiligten, auch wenn nicht immer Konsens in der Geschichtenauswahl herrscht. Ein Langzeitprojekt ist ihre Doktorarbeit über phantastische Kinder- und Jugendliteratur, für die leider viel zu wenig Zeit bleibt.

Dr. Felix Giesa
Dr. Felix Giesa

geboren 1976, ist Akademischer Rat auf Zeit an der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendmedienforschung (ALEKI) der Universität zu Köln. Er studierte Deutsch, evangelische Religion und Mathematik für das Lehramt an Grundschulen und wurde 2014 mit einer Arbeit zum zeitgenössischen deutschen Comic promoviert. Felix Giesa ist Redakteur der „Les(e)bar. Internet-Rezensionszeitschrift für Kinder- und Jugendliteratur“ der ALEKI. Zudem ist er seit 2013 Mitglied der Kritikerjury des Deutschen Jugendliteraturpreis (Sparte ‚Bilderbuch’) und zweiter Vorsitzender der Gesellschaft für Comicforschung (ComFor). Felix Giesa lebt mit seiner Familie in Aachen. Bei acht Ohren kommen schon sehr unterschiedliche Hörgeschmäcker zusammen, zum Glück bieten die berühmt-berüchtigten Aachener Regentage und Urlaubsfahrten ausreichend Zeit für akustische ‚Lektüren‘.

Verena Hoenig
Verena Hoenig

wurde 1967 geboren, Nach dem Studium der Literaturwissenschaften und Stationen beim ZDF und SWR arbeitete sie in einem Kinderbuchverlag. Heute schreibt sie als Kinderbuch- und Kinderhörbuchexpertin für regionale und überregionale Tageszeitungen sowie für Fachmedien, Magazine und Agenturen. Außerdem ist sie als Jurorin und Referentin in Sachen Lesemotivation tätig. Für ihr Engagement im Bereich der Kindermedien erhielt sie 2014 den avj-Medienpreis. Sie lebt mit ihren zwei Kindern im Rheingau. Und darum findet sie Hörbücher so wichtig: Zuhören ist eine Kulturtechnik. Wenn wir einander nicht mehr zuhören können, wird unsere Zivilisation nicht überlebensfähig sein. Da das Zuhören wie das Lesen eingeübt werden muss, leisten Hörbücher hier einen überaus wichtigen Beitrag. Verena Hoenig läuft mit offenen Augen und Ohren durch die Welt. Ihre Lieblingsschallplatte als Kind war das Hörspiel „Der Sängerkrieg der Heidehasen“ von James Krüss mit Franz Muxeneder.


Lothar Sand
Lothar Sand

studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften und ist seit vielen Jahren mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendmedien journalistisch tätig. Neben Stationen im Buchhandel hat er länger im sozialen Bereich gearbeitet. Seit 2010 ist er beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt am Main als Referent u.a. verantwortlich für das Marketing unabhängiger Buchhandlungen. Zuvor leitete er mehrere Jahre die Abteilung Leserförderung. Der 44-Jährige hat im Verband außerdem den Bereich „Zuhörförderung“ aufgebaut und das mehrfach ausgezeichnete Projekt „Ohr liest mit“ initiiert, bei dem Kinder und Jugendliche eigene Hörstücke produzieren. Lothar Sand veröffentlicht regelmäßig Beiträge zu Hörbüchern für Kinder und Jugendliche und gehört mehreren Fachjurys für Audio-Medien an.

Barbara Stoll
Barbara Stoll

Jahrgang 1957, ist Buchhändlerin in Lüneburg und bei „Lünebuch“ verantwortlich für die Hörbuchabteilung sowie für den Fachbereich Geschichte, Politik und Kulturgeschichte. Sie ist Mitglied in der Jury für die Literaturstipendiaten im Künstlerhaus in Lauenburg und hat jahrelang die Lüneburger Kulturszene mitgeprägt im Verein „Kneipe und Kultur“. Mit ihrer eineiigen Zwillingsschwester, die in Düsseldorf eine Hörbuchhandlung führt, steht sie in regem fachlichen Austausch. Mehrere Jahre hat sie mit ihr auf der Frankfurter Buchmesse die Hörbuchhandlung geleitet. Nach einer Ausbildung zur Sozialpädagogin, Abitur an der Abendschule und Studium der Geschichte und Ethnologie in Hamburg, ist sie nun seit vielen Jahren in ihrem Bücher- und Hörbüchermetier angekommen.

Birte Carstensen
Birte Carstensen

ist Mitte 30 und ausgebildete Buchhändlerin. Nach der in Hamburg absolvierten Ausbildung studierte sie in Bamberg Germanistik, Literaturvermittlung und Politik. Die Literaturvermittlung in all ihren Facetten ist ihr eine Herzensangelegenheit. Nach Tätigkeiten bei der Frankfurter Buchmesse und bei der gemeinnützigen Gesellschaft „LitCam“, wo sie in verschieden Bereichen mit Kinder- und Jugendbüchern zu tun hatte, war sie zwei Jahre lang beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels Projektleiterin vom „Deutschen Buchpreis“ und vom „Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels“. Die passionierte Theatergängerin beobachtet mit großer Freude, wie aufmerksam ihr kleiner Sohn den Geschichten lauscht, die sie ihm zu den Bilderbüchern spinnt und freut sich schon aufs erste gemeinsame Hörbuchhören. Zurzeit arbeitet sie bei der Deutschen Bank Stiftung als Projektmanagerin in den Bereichen Bildung und Kultur.