Impressionen |

„So schön kann Gala sein!“
Boersenblatt.net. 01.12.2016.

„Abwechslungsreicher und liebevoller kann man preisgekrönte Hörbücher und ihre Macher nicht würdigen.“
Buchmarkt.de. 06.12.2016.

Preisverleihung |

Die Verleihung des Deutschen Kinderhörbuchpreises am Mittwoch, 30. November im Thalia Theater in der Gaußstraße in Hamburg-Altona war der Höhepunkt des BEO-Jahres 2016. Die Regie führte Ludwig von Otting, emeritierter Geschäftsführer des Thalia Theaters Hamburg, Theaterenthusiast und Buchautor. Gefeiert wurden die Sprecher-Größen Bastian Pastewka, Christoph Maria Herbst und Mechthild Großmann, Hörbuch-Entdeckung Sandra Keck, zwei versierte Regisseure und ein starkes Hörspiel-Team. Das Moderatoren-Duo Cornelia Schirmer und Tilo Werner führte die Preisträger, Nominierten und Gäste aus der Medien-, Verlags- und Hörbuchbranche durch einen kurzweiligen, manchmal schrägen, immer feierlichen Abend. Die Bühnenvisuals gestaltete eindrucksvoll Stefan Pertschi, für die musikalische Begleitung an der Hammond-Orgel sorgte Lutz Krajenski.

Mitwirkende |

Ludwig von Otting
Ludwig von Otting

Regie führt Ludwig von Otting, emeritierter Geschäftsführer des Thalia Theaters Hamburg. Er bringt alles mit, was man für eine Hörbuch-Gala braucht: Der Theaterenthusiast und Buchautor liebt die Bühne, begeistert sich für die Welt von Kindern, kennt sich bestens auf dem roten Teppich aus und kann endlich anderen Leuten sagen, von welcher Seite sie auftreten sollen.

Cornelia Schirmer
Cornelia Schirmer

wird 1968 im thüringischen Schweina geboren. Nach dem Abitur studiert sie ab 1987 an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Dort erlebt sie die Nacht des Mauerfalls. Er fällt mit der Premiere des Filmes „Coming out“ zusammen, in dem sie mitspielt, und der 1990 bei der Berlinale den Silbernen Bären gewinnt. Noch vor Abschluss des Studiums wird Jürgen Flimm auf sie aufmerksam, der ihr als einer der Juroren des deutschsprachigen Schauspielschultreffens gemeinsam mit Bruno Cathomas den Solopreis verleiht. Danach engagiert er sie ans Thalia Theater, wo sie sieben Jahre lang zahlreiche Rollen spielt, u. a. die Luise in „Kabale und Liebe“, Franziska in „Minna von Barnhelm“, Polly in der Dreigroschenoper und Nina in „Die Möwe“. 1998 wechselt sie an das Deutsche Theater in Berlin, wo sie u. a. als Desdemona in „Othello“ auf der Bühne steht. 2001 kehrt sie als freischaffende Schauspielerin zurück nach Hamburg. Hier spielt sie am St. Pauli Theater mit Angela Winkler zusammen wieder in der „Dreigroschenoper“, in „Cabaret“ und „Happy End“ und mit David Bennent an den Kammerspielen „Mozart und Constanze“. Wichtige Regisseure am Theater sind für sie Robert Wilson, Jürgen Flimm, Thomas Langhoff, Ruth Berghaus, Katharina Thalbach, Alexander Lang, Wolf-Dietrich Sprenger und Andreas Kriegenburg. Sie unterrichtet und inszeniert an der Schule für Schauspiel Hamburg, z. B. „Romeo und Julia“. Cornelia Schirmer hat drei Söhne, für die sie eigene Kinderlieder schreibt. 2009 erscheint die CD „Nicht die Haare waschen“. Ihr Liederabend „Fritz der Traktorist“ befasst sich mit ihrer Kindheit in der DDR und sorgt viele Male für ein ausverkauftes Schmidt-Theater. In ihrer aktuellen Produktion „Schuld daran sind wir, Jungs!“ tourt sie mit ihrer Kollegin Anne Weber durch Deutschland. Zeitweise spielt sie die Rolle der Zerlina in „Don Giovanni, außerdem ist sie in Leander Haußmanns „Die Möwe“ am Thalia Theater zu sehen.

Tilo Werner

Der gebürtige Braunschweiger studiert nach ersten Regieassistenzen in Mannheim, Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Dort lernt er Thomas Ostermeier, Tom Kühnel und Christian von Treskow kennen. Schon nach dem dritten Studienjahr wird er ans Maxim Gorki Theater in Berlin engagiert. Tilo Werner bleibt zunächst viele Jahre in Berlin und wechselt, als Thomas Ostermeier und Jens Hillje die „Baracke“ leiten, ans Deutsche Theater und schließlich an die Schaubühne am Lehniner Platz. Später, nach einer Begegnung mit Arpád Schilling, sucht er die neue Herausforderung und wechselt ans Krétakör Theater nach Budapest. Hierfür lernt er sogar in der ungarischen Sprache zu sprechen und zu spielen. Später ist er Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater, bleibt aber seiner Wahlheimat Budapest verbunden. Wo auch immer er ist, knüpft er enge Arbeitsbeziehungen zu seinen Regisseuren, so anfangs zu Thomas Ostermeier, im Laufe der Jahre zu vielen anderen Regisseuren wie Thomas Langhoff, Arpád Schilling und Kornél Mundruczó, mit dem bereits in Ungarn „Das Eis“ nach Sorokin und „Nibelungen-Residenz“ von János Térey entstanden sind. Tilo Werner ist auch in zahlreichen ungarischen Kurzfilmen und Kinofilmen zu sehen. Tilo Werner ist ab der Spielzeit 2009/2010 festes Ensemblemitglied des Thalia Theaters.

Stefan Pertschi
Stefan Pertschi

1978 in Stuttgart geboren, studierte an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg im Fachbereich Gestaltung/Illustration. Er arbeitet als Künstler, Maler, Zeichner, Designer und Live-Drawer international für Theater und andere Institutionen. Für Unternehmen, Bildung, Politik und Werbung übersetzt er als Live-Drawer akustische Informationen in künstlerische Bildsprache, transformiert gesprochenes Wort und visualisiert Inhalte. Seine künstlerischen Arbeiten zeigte Pertschi bereits in zahlreichen Ausstellungen, u.a. 2016 in „Licht-Linie-Struktur“ in der Galerie Raum Linksrechts im Gängeviertel Hamburg, 2015 in „PAPER WORKS #003“ in der Holthoff-Mokross Galerie in Hamburg und in „private view 2″ in der Städtischen Galerie Villingen-Schwenningen, 2013 „Position” in der Fabrik der Künste, einer Ausstellung des BBK Hamburg. Er legte zudem mehrere Veröffentlichungen vor (u.a. 2014 „Das große Autorennbahnbastelbuch“, Oetinger Verlag). Darüber hinaus war er an Ausstellungen mit Louise Bourgeois, Joseph Beuys, Giovannni Rizzoli, Not Vital, Günter Uecker u.a. beteiligt. www.stefanpertschi.de

Stefan Pertschi
Lutz Krajenski

geboren 1972, begann bereits mit 4 Jahren diverse Tasteninstrumente zu quälen – mit 21 startete er dann seine Musikerkarriere. Als Pianist, Organist und Keyboarder stand er mit Künstlern wie Stefan Gwildis, Mousse-T, Omar, Inga Rumpf, Roachford, Randy Crawford, Thomas Quasthoff, Carla Bley, Till Brönner, Joja Wendt, Max Mutzke und Udo Jürgens auf der Bühne. Als Arrangeur war Krajenski in den letzten Jahren u. a. für das ZDF, den Friedrichstadtpalast Berlin, den NDR, WDR und Pepe Lienhard tätig. Als Roger Cicero seine Solokarriere startet, ist Lutz als MD, Pianist, Arrangeur und Bandleader seiner Big Band dabei. Weitere Stationen in Krajenskis’ Karriere waren die Zusammenarbeit mit Ulrich Tukur, das Album „Eine Frau“ von Jasmin Tabatabai, Live- Keyboards bei Tom Jones, seine Produktion „Symphonic Motown“ sowie das 25jährige Jubiläumsalbum der „Estonian Writers Society“. Das von ihm produzierte Album „Karneval der Tiere“ der Hamburger Formation „Salut Salon“ erhielt den Klassik- Echo 2016.